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Seite: Winterruhe/ Winterstarre

Die griechische Landschildkröte ist ein wechselwarmes Tier. Ihre Aktivität und Verdauung ist abhängig von den gegebenen Außentemperaturen.

Um den Winter mit kurzen Tagen und niedrigen Temperaturen und mangelndem Futterangebot zu überstehen, fahren sie ihren Stoffwechsel bis zu 4 Herzschlägen in der Minute herunter.

Im Herbst beginnen die Tiere weniger Nahrung zu sich zu nehmen, bis sie das Fressen irgendwann ganz einstellen.
Der Wasserhaushalt wird durch vermehrtes Trinken und auch selbstständiges Baden aufgefüllt.
Zur Stoffwechselentlastung setzen sie vermehrt Kot ab.

Irgendwann setzt der Impuls der Hibernation ein, und die Schildkröten graben sich in ihrem Unterschlupf ein. Der Zeitpunkt ist von Tier zu Tier unterschiedlich.

Dieser Prozess ist für jeden neuen Schildkrötenhalter die größte Herausforderung!
Was sich aber so kompliziert anhört, macht die Schildkröte ganz alleine, weil es ihr natürlicher Instinkt fordert.

Die Hibernation (abgeleitet von "hibernatio"- "die Überwinterung") ist für die Lebensqualität und später auch für die Fruchtbarkeit der europäischen Landschildkröten von großer Bedeutung!

Die Überwinterung kann
-im Frühbeet oder Gewächshaus mit Überwinterungsgrube und erforderlicher Technik
-in einer externen Überwinterungsgrube
-in einer Überwinterungskiste an einem kühlen Ort, der 6°C nicht über einen längeren Zeitraum überschreitet,
-oder im Kühlschrank erfolgen.


Literaturempfehlung:
Gunda Meyer de Rojas: Die Überwinterung von Europäischen Landschildkröten
Thorsten Geier: Winterstarre bei Europäischen Landschildkröten



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