#1 Verhalten während der vergangenen heißen Wochen von christine 17.08.2015 11:23

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Endlich Abkühlung!
Meine Tiere bekam ich in den vergangenen heißen Wochen kaum zu Gesicht.
Es war schon richtig schwer Nahrung zu finden, alles ist, trotz Gießen, vertrocknet und ausgedörrt. Erstaunlicher Weise sind die Tiere aber nicht leichter geworden. Wovon sie sich wohl ernährt haben in dieser heißen Zeit?
Wie habt ihr diese lange Hitzeperiode überstanden?
Lg
christine

#2 RE: Verhalten während der vergangenen heißen Wochen von dodo 17.08.2015 17:25

hallo!
ich hab fleissig geplückt und gesucht und ihnen frische kräuter organiesiert :)
sie sind verwöhnt worden mit salat :/ und fressen noch gar keine getrockneten kräuter :( aber ich biete auch diese immer an. auch getrocknete hibiskusblüten... sie fressen allerdings nur die frischen bis jetzt...
und wir haben täglich viele viele viele liter gegossen!!!
gglg dodo

#3 RE: Verhalten während der vergangenen heißen Wochen von Mayer 20.08.2015 21:27

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Hallo,

Man kann wohl mit Rilke sagen: "Herr, der Sommer war sehr groß. (/ Leg deine Schatten auf die Sonnenuhren / und auf den Fluren / lass die Winde los.)"

Und er ist noch nicht zu Ende, denn ab morgen soll es schon wieder besser werden. Jedenfalls war es ein Jahrhundert-Ereignis. Meine 4,5-kg-Ibera-Dame, Ida, hat die Hitze-Periode, die fast zwei Monate gedauert hat und in zwei Wellen über uns hereingebrochen ist, wochenweise in einer Art Sommerschlaf verbracht. Zweimal war sie überhaupt eine ganze volle Woche weg. Auch die zweite Ibera-Dame war wenig aktiv.

Präsenter war der Nachwuchs, der muss ja noch wachsen und ging regelmäßig auf die Weide. Und gegen August hin wurde auch Herkules immer munterer, weil ihn der Trieb trieb - wie jedes Jahr.

Futter? Der Klee auf den Weiden in den Gehegen ist ratzekahl vertilgt. Sonst wuchs noch einiges, Wegwarte, Wegerich, Löwenzahn, Fingerkraut, Grumolo, Kompasslatich, Portulak, der aber nur wenig gefressen wird - und abgefallene Hibiskus- und Malvenblüten als Leckerli. An den ganz heißen Tagen etwas Biogurke (meine haben die Schnegggen vernichtet). Zugefüttert hab ich manchmal ausgewachsenen Lattich-Salat aus dem Garten der Nachbarin (also auch Bio), Kampsis (Blüten und Blätter) und den fünffingrigen wilden Wein. Und ich muss gestehen, an sehr warmen Tagen, wenn die Verdauung gut funktioniert, so zwei bis dreimal im Monat selbstgezogene Monatserdbeeren (d.h. die kleinen).

Natürlich musste ich die Weide ab und zu gießen.

Also der Tisch war gedeckt. Ich habe beobachtet, dass sie auch halbverdorrte Pflanzen schnabulieren.

Aber wie gesagt, die Ibera-Damen haben in der Zeit sehr wenig gefressen.

Jetzt wünsche ich uns allen noch einen schönen Restsommer.

Liebe Grüße!

Herbert

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