Jetzt frage ich mich, ob ich bezüglich der Überwinterung nicht viel zu viel G`schiss mache. Wie jedes Jahr werden meine Tiere irgendwann im Herbst, noch bevor es richtig kalt wird, im Gewächshaus eingesperrt. Dort sind unter dem hölzernen Terrassenboden ihre Überwingerungsgruben, die von meinen adulten Tieren auch immer selbständig aufgesucht werden. Nur die Kleinen muss ich hineinsetzen, da sie sich sonst irgendwo im Gewächshaus vergraben. Sobald das Laub von den Bäumen fällt werden die Gruben damit aufgefüllt. Nur heuer war alles ein Bisschen anders. Der erste Schnee kam, als ich die Gruben noch nicht vollgefüllt habe. Zwar war schon etwas Laub drinnen, aber keineswegs so viel wie ich es sonst immer machen. Es war nur eine dünne Schicht. Auch bei meinen Schlüpflingen war nur eine dünne Laubschicht über ihrem "Aufzuchtbecken" Dann war es zu spät noch Laub zu holen, da die Schneedecke bis vor kurzen alles abdeckte. In meiner Sorge legte ich eine Schicht Filtermatte über die Tiere. Schließlich vergraben sich weder die Marginatas noch die sardischen thh sehr tief, ihre Panzer waren immer zu sehen. Nun wachen sie alle langsam auf und siehe da, sämtliche meiner semiadulten Nachzchten haben ganz wo anders vergraben. Die kommen nun dort aus der Erde wo überhaupt keine zusätzliche Isolierschicht aufgetragen wurde. Nun frage ich mich, wozu ich überhaupt so viel Laub sammle, warum ich ihnen nicht jedes Jahr gewähre sich einfach dort Einzugraben wo es ihnen gefällt.
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